Wer Fältchen vorbeugen oder mindern will, kann getrost zur Feuchtigkeitscreme greifen. Wer dagegen unter trockener Haut leidet oder schon mit tieferen Fältchen zu kämpfen hat, sollte zu speziellen Faltencremes greifen. Denn die sind in der Regel reichhaltiger und etwas fettiger als reine Feuchtigkeitscremes. Gut geeignet zur Bekämpfung tieferer Fältchen sind Anti-Faltencremes mit den Inhaltsstoffen Collagen, Ceramide oder Liposome.
Collagen ist ein Produkt, das die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und so aufpolstert. Zwar können auch dadurch keine Mimikfalten, dafür aber stärkere Fältchen verschwinden.
Ceramide und Liposome sind winzig kleine „Trägerkügelchen“, die die Feuchtigkeit der Creme tief in die Haut einschleusen. Somit verliert die Haut nicht so schnell ihre Feuchtigkeit, die Fältchen verschwinden und das Gesicht wirkt glatter.
Von Anti-Faltencremes mit grünem Tee, raten Hautärzte allerdings ab. Grüner Tee hat eine antioxidative Wirkung. In Faltencremes soll er angeblich so genannte „Freie Radikale“ abwehren, die die Hautalterung, also Faltenbildung beschleunigen. Die Konzentration ist aber hier um überhaupt wirken zu können.
Achten Sie darauf, dass Ihre Anti-Faltencreme, neben Collagen, Ceramiden oder Liposomen, auch einen der folgenden Inhaltsstoffe enthält z. B.: Milchsäure, Panthenol, Tocopheryl Acetate und Harnstoff (Urea). Diese Inhaltsstoffe sind wichtig, damit die Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt wird, also nicht austrocknet, sondern straff bleibt. Enthalten sind sie z. B. in Nivea Visage (Liposomen Creme, ca. 8,99 €) und Dermasense, Creme Rich (erhältlich beim Hautarzt) oder Aesthetico (erhältlich in Kosmetikinstituten, ab ca. 20 €).
Die Haut um die Augen ist besonders dünn und empfindlich. Sie kann nur wenig Feuchtigkeit speichern und trocknet deshalb schneller aus. Außerdem wird die Haut um die Augen auch stark durch unsere Mimik, wie Lachen und Zwinkern, beansprucht. Deshalb werden Fältchen hier oft als erstes sichtbar. Spezielle Augencremes sind, so unsere Studiogäste Irene Hospes und Dr. Werner Voss, durchaus sinnvoll. Denn sie liefern für die empfindliche Augenpartie eine Extraportion Feuchtigkeit und Fett und können so Fältchen mindern.
Eine gute Augencreme sollte Vitamin E und Panthenol enthalten, z. B. in der Augencreme von Dermasense (erhältlich beim Hautarzt) oder von Aesthetico (zu kaufen beim Kosmetikinstitut, ca. 15 €). Außerdem gut das Augenpflegebalsam von Dr. Eckstein (Parfümerie, ca. 8,90 €).
Wer zu fettiger Haut neigt oder unter Tränensäcken leidet, sollte anstatt zu einer Augencreme besser zu einem Augengel greifen. Das spendet ausreichend Feuchtigkeit für fettige Haut. Denn fettige Augencreme kann bei Tränensäcken den Abfluss von Lymphflüssigkeit hemmen und die Tränensäcke noch verstärken. Ein gutes Augengel sollte – so Kosmetikerinnen – entweder Algen- oder Olivenblätterextrakt enthalten, denn diese Pflanzenstoffe wirken entwässernd, abschwellend und kühlend. Enthalten z. B. im Augengel von La Mer (Parfümerie, ca. 22 €) oder von Clarins (ca. 27 €).
Gönnen Sie Ihrer Augenpartie regelmäßig eine Extrapflege. Besonders wirksam sind spezielle Augen-Pads. Diese sollten folgende Inhaltsstoffe enthalten: Jojobaöl, Aloevera, Panthenol oder Q 10. Denn diese beruhigen und regenerieren die Haut und lassen zusätzlich geschwollene Augen abschwellen – eine prima Pflege mit sichtbarer Sofortwirkung – enthalten z. B. in Mednova. Diese Pads werden 1- bis 2-mal die Woche für ca. 10 bis 15 Minuten auf die Augenpartie gelegt und spenden dort nicht nur Feuchtigkeit. Um Zeit zu sparen, können Sie die Pads übrigens auch gleichzeitig mit einer Gesichtsmaske auflegen (ca. 18 € für 6 Stück).
Altersflecken-
sind dunkle braune Flecken auf der Haut, die vor allem auf Händen und im Gesicht entstehen. Mit Kosmetik kann man die kleinen Verfärbungen nicht entfernen – aber ihnen kann man vorbeugen. Wer vor allem im Sommer Sonnencreme oder -milch mit hohem Lichtschutzfaktor (ab LSF 6 bis 20) benutzt, hat weniger unter Altersflecken zu leiden, denn sie entstehen durch Sonnenstrahlung. Sie können aber auch eine gut getönte Tagescreme auftragen, das hat den gleichen schützenden Effekt.
Sind Sie allerdings einmal da, hilft nur noch Profuschminke (IKOS ab 40 Euro) oder eine Laserbehandlung. Und die ist teuer. Zwischen 500 und 3.000 Euro muss man für das Gesicht je nach Größe der behandelten Fläche bezahlen.
geplatzte Äderchen-
Auch bei geplatzten Äderchen, wie sie häufig auf den Wangen entstehen, kann man mit einfacher Kosmetik nicht viel ausrichten. Man kann aber vorbeugen: z. B. mit kühlenden Gels oder Cremes, die Scharbockskraut enthalten. Sowohl Kälte, als auch Scharbockskrautkraut haben eine gefäßverengende Wirkung, stärken also die feinen Äderchen im Gesicht und beugen so einem Platzen vor. Am besten morgens und abends anwenden, bevor Sie Ihre Pflege auftragen. Enthalten z. B. in Emosie Oleifera Creme (Parfümerie, ca. 9 €) und im Gel Couperose von Aesthetico (Kosmetikinstitut) oder Dermasense (Hautarzt). Der Preis: ca. 15 €.
Eine Laserbehandlung kann auch helfen. Da geplatzte Äderchen in der Regel nicht so großflächig auftreten wie Altersflecken, ist die Behandlung meistens etwas günstiger. Mit ca. 500 Euro müssen Sie aber trotzdem rechnen.
Großen Poren-
sind genetisch bedingt und können nicht dauerhaft verkleinert werden. Wer unter Ihnen leidet, kann sie, so Experten, lediglich mit Hilfe einer Gesichtsmaske für ca. vier Stunden zusammenziehen. Benutzen Sie dazu am besten eine Feuchtigkeitsmaske mit so genanntem „Anti-Aging“ oder „straffendem Effekt“. Diese Masken spenden der Haut Feuchtigkeit und diese wird so gestrafft. Die Folge: die großen Poren werden so automatisch kleiner. Auch hier können Sie, da alle Produkte gleich gut sind, zur günstigsten Feuchtigkeitsmaske greifen.
Grießkörnern -
Gegen Grießkörner lässt sich leider gar nichts selber machen. Sie können lediglich vom Hautarzt oder der Kosmetikerin behandelt werden, da sie leicht angestochen werden müssen, bevor man sie entfernen kann. Vorsicht! Versuchen Sie niemals, ein Grießkorn selber zu entfernen. Sie können die Haut darüber stark verletzen, Bakterien können sich darin sammeln und es kann zu Entzündungen und Narben kommen.
Augenringe-
sind in der Regel erblich bedingt – man kann also nichts dagegen unternehmen. Abhilfe schafft hier lediglich etwas Make-up oder ein Abdeckstift.
geschwollene Augen-
Gegen geschwollene Augen helfen vor allem kühlende Augengels. Die Kälte lässt die Augen nämlich abschwellen und das Gel regt das Abfließen der Lymphflüssigkeit an, die Schwellung geht zurück. Augengels gibt es z. B. von Venus (ca. 10 €) und von Neutrogena (ca. 11 €) zu kaufen.
Mitesser (Komedonen) sind nicht nur in der Phase der Pubertät ein leidiges Thema, sondern bei vielen Männern und Frauen in jeder Altersstufe. Die Betroffenen empfinden dies meist als sehr unangenehm, da kleine, eitrig gefüllten Pickel im Gesicht, im Dekolletebereich, am Rücken und an den Oberarmen und Beinen auftreten können. Als Mitesser bezeichnet man die kleinen schwarzen Punkte, die in verstopften Talgdrüsen entstehen. Die Talgdrüse verhornt an der Oberfläche. Dadurch kann der Talg nicht mehr abfließen und ein Mitesser entsteht.
Schnelle Hilfe ist hier Gold wert. Wie aber entfernt man einen Mitesser richtig und hautschonend?
Vorbeugend gegen die hässlichen schwarzen verstopften Poren hilft vor allem ein Peeling. Denn dadurch werden die Verhornungen auf der Haut gelöst und der Talg kann wieder normal abfließen.
Sind die Mitesser einmal da, hilft nur noch Ausdrücken. Dazu die Gesichtshaut vorher mit einer warmen Kompressen, z. B. einem feuchtwarmen Handtuch, oder über dampfendem warmen Wasser aufweichen, damit sich die Poren öffnen. Nie mit bloßen Fingern ausdrücken. Umwickeln Sie die Fingerspitzen mit etwas Toilettenpapier oder mit einem Kosmetiktuch. Mit den Nägeln können Sie nämlich die Haut verletzen und es kann zu Abschürfungen und Narben kommen.
Bei hartnäckigen und starken Mitessern, die Sie selbst nicht entfernen können, sollten Sie sich bei der Kosmetikerin oder beim Hautarzt kosmetisch behandeln lassen.
Pickel entstehen dann, wenn sich Mitesser, also verstopfte Poren der Talgdrüsen, entzünden. Hier unterscheidet man zwischen Pickelchen oder richtiger Akne. Von Akne spricht man dann, wenn die Pickel in Massen auftreten oder sich zu richtig entzündeten Knötchen entwickeln. Akne muss vom Hautarzt eventuell sogar mit Medikamenten behandelt werden.
Gegen Pickelchen können Sie dagegen selber etwas tun. Benutzen Sie zum Reinigen ein Waschgel, das antiseptisch wirkt, wie z. B. von Clearasil oder Clearface. So wird Entzündungen vorgebeugt. Entzündungshemmend wirkt auch ein altes Hausmittelchen: Besorgen Sie sich in der Apotheke etwas Kamille, Salbei und Rosmarin. Nehmen Sie von jedem einen Teelöffel und mischen Sie daraus in einer kleinen Schüssel eine Kräutermischung. Übergießen Sie das Ganze mit ca. einem ½ Liter kochendem Wasser, lassen Sie es 10 Minuten ziehen und tauchen Sie dann ein dünnes Baumwolltuch hinein. Danach das Tuch etwas abkühlen lassen und für ca. 5 bis 10 Minuten auf das Gesicht legen.
Wer unter entzündeten Pickeln leidet, sollte besser kein Peeling benutzen. Denn durch das Peeling können Pickel verletzt werden und sich die Bakterien ausbreiten. Die Folge: noch mehr unschöne Pickel.
Empfehlenswert sind außerdem – so Kosmetikerinnen – Pickelstifte. Sie decken nicht nur unschöne Pickel ab, sie wirken dazu auch noch entzündungshemmend. Da alle Produkte oftmals gleich gut sind, können Sie getrost zum günstigsten Produkt greifen.
Wer oft an Hautproblemen leidet,kennt das: man probiert unzählige Lotions und Cremes aus, die oft nur zu neuen Reizungen führen oder die Haut stark austrocknen. Meist vergehen unzählige Versuch und Test mit Cremes bis man die richtige gefunden hat, dabei sind Ringelblumen das bekannteste Mittel bei empfindlicher und gereizter Haut. Im Garten säen sich die gelben Blumen, die vielen Kosmetikkonsumenten als Calendula bekannt sind, mit etwas Glück selbst neu aus. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin rät, im Spätsommer einfach einige der verblühten Blütenstände im Beet stehenzulassen.
Mit ihren körbchenförmigen Blüten sind die einjährigen Blumen nicht nur hübsch anzusehen und pflegeleicht, sie sind auch nützlich: Denn um ein Salatbeet herum gepflanzt, halten sie Schnecken ab. Hautempfindliche hingegen stellen aus wenigen Gramm Ringelblumenblüten eine Tinktur her, die bei vielen Hautbeschwerden hilft.
Die Rezeptur ist ganz einfach: Man füllt ein verschließbares Glas zur Hälfte mit getrockneten Blüten und übergießt diese mit etwas starkem Schnaps. Drei Wochen lang sollte dieses Gemisch dann verschlossen an einem warmen Ort lagern. Durch einen Kaffeefilter gegossen und in ein dunkles Glasgefäß gefüllt ist die Ringelblumentinktur gebrauchsfertig. Diese wird dann mit einem Wattepad auf die Problemzonen aufgetragen. Wer sich wegen dem Alkoholgehalt sorgt, kann auch siedendes Wasser zum aufgießen benutzen, jedoch sollte die Tinktur dann gleich nach dem Erkalten verwendet werden um eine optimale Wirkung zu erzielen.
Eine effektive und gesunde Diät lässt sich schnell und einfach anhand einer kleinen Checklist erkennen.
Eine gute Diät muss:
abwechslungsreich und lecker sein!
Denn nur wenn uns schmeckt was wir essen, halten wir es lange durch. Diäten die einseitige und mangelhafte Ernährung propagieren, sind nur stressig und machen auf dauer krank.
mindestens 1500 kcal tgl. gestatten und satt machen
schließlich sollen, sie nicht hungern! Ideal ist es wenn sie nebenher Sport treiben und so auch ihren Kalorienverbrauch erhöhen.
keine strikten Verbote haben und muss im Alltag durchführbar sein
eine Diät darf uns im Alltag nicht einschränken, denn was man auch lange durchhalten kann, verspricht auch langfristigen Erfolg.
Vorlieben sowie Abneigungen berücksichtigen und so die Freude und den Genuss am Essen erhalten.
Verliert man die Freude am Essen, ist man anfälliger auf Essstörungen und setzt sich unnötigen Heißhungerattacken aus.
Ernährungsgewohnheiten verändern und einen neuen Ess-Stil vermitteln.
Nulldiäten oder Fasten ziehen meist nur einen Jojo-Effekt nach sich und bringen langfristig mehr Diätstress als Erfolg mit sich.
regelmäßige Bewegung mit einbeziehen.
Sport ist die ideale Ergänzung jeder Diät, grade wer Sport treibt, strafft Haut und Gewebe und baut Muskeln auf, die wiederum die Fettverbrennung beschleunigen.
Wenn wir erfolgreich und langfristig abnehmen wollen, müssen wir unsere Ernährung dauerhaft umstellen. Statt fettiger Pommes und Chips stehen Obst und Gemüse auf dem Speiseplan. Gerade am Anfang ist diese Umstellung relativ schwer, da unser Körper es gewohnt ist Fette aufzunehmen verlangt auch weiterhin nach Ihnen.
Gestalten Sie Ihren Diätplan zu streng, sind Heißhungerattacken vorprogrammiert. Haben Sie ständig Hunger, schlägt das auf die Laune und die Moral. So werden Sie nicht nur für Ihre Umgebung unerträglich, sondern vermindern auch Ihre Chancen, die Diät durchzuhalten und ihre Ernährung langfristig umzustellen.
Reduzieren Sie die Nahrungsaufnahme also nur langsam. Ersetzen Sie fettige, kalorienreiche Lebensmittel durch weniger schwere, wie Reis, Kartoffel oder Nudeln, diese Lebensmittel enthalten Kohlenhydrate und haben daher einen langen Sättigungseffekt. Planen Sie in Ihre Diät immer auch kleine Sünden ein. Das stärkt die Moral und den Durchhaltewillen. Genehmigen Sie sich zum Beispiel einen Riegel Schokolade alle zwei Tage oder eine kleine Portion Pommes pro Woche. In Maßen genossen sind diese Speisen nämlich erlaubt. Außerdem vermeiden Sie so, dass Sie einen Heißhunger auf Schokolade oder Pommes entwickeln.
Folge einer solchen Heißhungerattacke sind meist unvernünftige Mengen an Essen und ein schwerer Schlag für das Selbstbewusstsein. Also besser vorbeugen und die Diät fröhlich durchziehen.