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Feuchtigkeitscreme statt Anti-Faltencreme?

Wer Fältchen vorbeugen oder mindern will, kann getrost zur Feuchtigkeitscreme greifen. Wer dagegen unter trockener Haut leidet oder schon mit tieferen Fältchen zu kämpfen hat, sollte zu speziellen Faltencremes greifen. Denn die sind in der Regel reichhaltiger und etwas fettiger als reine Feuchtigkeitscremes. Gut geeignet zur Bekämpfung tieferer Fältchen sind Anti-Faltencremes mit den Inhaltsstoffen Collagen, Ceramide oder Liposome.

Collagen ist ein Produkt, das die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und so aufpolstert. Zwar können auch dadurch keine Mimikfalten, dafür aber stärkere Fältchen verschwinden.
Ceramide und Liposome sind winzig kleine „Trägerkügelchen“, die die Feuchtigkeit der Creme tief in die Haut einschleusen. Somit verliert die Haut nicht so schnell ihre Feuchtigkeit, die Fältchen verschwinden und das Gesicht wirkt glatter.
Von Anti-Faltencremes mit grünem Tee, raten Hautärzte allerdings ab. Grüner Tee hat eine antioxidative Wirkung. In Faltencremes soll er angeblich so genannte „Freie Radikale“ abwehren, die die Hautalterung, also Faltenbildung beschleunigen. Die Konzentration ist aber hier um überhaupt wirken zu können.

Achten Sie darauf, dass Ihre Anti-Faltencreme, neben Collagen, Ceramiden oder Liposomen, auch einen der folgenden Inhaltsstoffe enthält z. B.: Milchsäure, Panthenol, Tocopheryl Acetate und Harnstoff (Urea). Diese Inhaltsstoffe sind wichtig, damit die Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt wird, also nicht austrocknet, sondern straff bleibt. Enthalten sind sie z. B. in Nivea Visage (Liposomen Creme, ca. 8,99 €) und Dermasense, Creme Rich (erhältlich beim Hautarzt) oder Aesthetico (erhältlich in Kosmetikinstituten, ab ca. 20 €).

Tue, March 31 2009 » Beauty