Besser spezielle Augencremes verwenden.
Die Haut um die Augen ist besonders dünn und empfindlich. Sie kann nur wenig Feuchtigkeit speichern und trocknet deshalb schneller aus. Außerdem wird die Haut um die Augen auch stark durch unsere Mimik, wie Lachen und Zwinkern, beansprucht. Deshalb werden Fältchen hier oft als erstes sichtbar. Spezielle Augencremes sind, so unsere Studiogäste Irene Hospes und Dr. Werner Voss, durchaus sinnvoll. Denn sie liefern für die empfindliche Augenpartie eine Extraportion Feuchtigkeit und Fett und können so Fältchen mindern.
Eine gute Augencreme sollte Vitamin E und Panthenol enthalten, z. B. in der Augencreme von Dermasense (erhältlich beim Hautarzt) oder von Aesthetico (zu kaufen beim Kosmetikinstitut, ca. 15 €). Außerdem gut das Augenpflegebalsam von Dr. Eckstein (Parfümerie, ca. 8,90 €).
Wer zu fettiger Haut neigt oder unter Tränensäcken leidet, sollte anstatt zu einer Augencreme besser zu einem Augengel greifen. Das spendet ausreichend Feuchtigkeit für fettige Haut. Denn fettige Augencreme kann bei Tränensäcken den Abfluss von Lymphflüssigkeit hemmen und die Tränensäcke noch verstärken. Ein gutes Augengel sollte – so Kosmetikerinnen – entweder Algen- oder Olivenblätterextrakt enthalten, denn diese Pflanzenstoffe wirken entwässernd, abschwellend und kühlend. Enthalten z. B. im Augengel von La Mer (Parfümerie, ca. 22 €) oder von Clarins (ca. 27 €).
Gönnen Sie Ihrer Augenpartie regelmäßig eine Extrapflege. Besonders wirksam sind spezielle Augen-Pads. Diese sollten folgende Inhaltsstoffe enthalten: Jojobaöl, Aloevera, Panthenol oder Q 10. Denn diese beruhigen und regenerieren die Haut und lassen zusätzlich geschwollene Augen abschwellen – eine prima Pflege mit sichtbarer Sofortwirkung – enthalten z. B. in Mednova. Diese Pads werden 1- bis 2-mal die Woche für ca. 10 bis 15 Minuten auf die Augenpartie gelegt und spenden dort nicht nur Feuchtigkeit. Um Zeit zu sparen, können Sie die Pads übrigens auch gleichzeitig mit einer Gesichtsmaske auflegen (ca. 18 € für 6 Stück).
